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Vortrag mit anschließender Diskussion
Ort: Buchhandlung FUNDUS,Knesebeckstr. 20 / Berlin-Charlottenburg
Am Freitag, den 9.10.2009, 20.15 Uhr
Vortrag mit anschließender Diskussion
Ort: im Maison de France (Kurfürstendamm / Ecke Uhlandstraße)
Am Sonntag, den 26.4.2009, 11.00 Uhr
Ort: Villa Oppenheim. Galerie für Gegenwartskunst. Schlossstraße 55, Berlin-Charlottenburg
Dienstag, 20.11.2007 um 19.00 Uhr
Ort: Maison de France,Kurfürstendamm / Ecke Uhland
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Mitglieder frei
Sonntag, 11.11.2007 um 11.00 Uhr
Ort: Maison de France,Kurfürstendamm / Ecke Uhland
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5, Mitglieder frei
Sonntag, 13.5.2007 um 15.00 Uhr
Jean-Marie Jadin (Psychoanalytiker, Mulhouse/Elsass)
Vorstellung des Buches: Côté divan, côté fauteuil. Le psychanalyste à l'oeuvre (Paris: Albin Michel, 2003).
Gesprächsleitung: Claus-Dieter Rath
Veranstaltungsort: Buchhandlung Fundus, Knesebeckstr. 20, Berlin-Charlottenburg
7.5.2004, 20.00 Uhr
Die Reihe Psychoanalytische Lektüren im Literaturhaus Berlin wird fortgesetzt, diesmal mit drei Vorträgen zu dem amerikanisch-britischen Erzähler und Romancier Henry James (1843-1916).
Veranstaltungsort: Literaturhaus, Fasanenstr. 27, 10719 Berlin
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €
13.11.2002, 20.00 Uhr
11.12.02, 20.00 Uhr
15.01.03, 20.00 Uhr
In Vorträgen und Werkstattgespächen sollen Fragen nach dem Objekt und nach den Mitteln psychoanalytischer Forschung erörtert werden. Was treibt sie an und worauf zielt sie ab? Auf welche Widerstände stößt sie? In welche Schwierigkeiten gerät sie? Was wird aus ihr in den verschiedenen Institutionen?
Einzelne Themen sind:
- Die Entstehung der psychoanalytischen Forschung und Freuds Begehren zu analysieren
- Lesarten des Freudschen Junktims von Heilen und Forschen sowie der Differenz zwischen der Therapie und der Psychoanalyse als Wissenschaft.
- Wird in der psychoanalytischen Kur etwas erforscht? Von wem?
- Beziehungen zwischen der Psychoanalyse und ihren Nachbarwissenschaften
- Die Leidenschaft des Nicht-Wissen-Wollens und die Liebe zum Wissen des Analytikers
Termin, Ort und Kosten der Veranstaltung sind ab Anfang Oktober 2002 beim Geschäftsführer Herrn Thomann unter (030) 721 37 49 zu erfragen.
Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Colloquium Psychoanalyse e.V.
Zeit: Montags von 20.00 bis 21.30 Uhr
Ort: FU Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Berlin-Dahlem,
Raum J 27/14 (Erdgeschoss, J-Gang, Straße 27).
13.05.2002, 20.00 Uhr
27.05.2002, 20.00 Uhr
03.06.2002, 20.00 Uhr
10.06.2002, 20.00 Uhr
17.06.2002, 20.00 Uhr
24.06.2002, 20.00 Uhr
01.07.2002, 20.00 Uhr
Bekanntlich steht der Psychoanalyse nur ein Medium zu Gebote: das Sprechen der Analysanden." Sie ist, wie Breuers berühmt gewordene Patientin Anna O. es einst so trefflich formulierte, eine "talking cure". Folglich muss im Zentrum psychoanalytischer Theoriebildung die Auseinandersetzung mit der Sprache und den Wirkungen des Sprechens stehen. Am Beispiel unterschiedlicher Textgattungen, deren Spektrum vom Roman bis zum dokumentarischen Bericht reicht, unternehmen Mitglieder der Freud-Lacan-Gesellschaft und deren Gäste den Versuch, Bildungen des Unbewussten zu entziffern, wie sie und in Träumen, Fehlleistungen, im Witz und in Symptomen begegnen. Eine psychoanalytische Lesart von Texten wird ihr Interesse nicht auf die vom Autor beabsichtigte Botschaft beschränken, sondern sich dem Überschuss an Sinn zuwenden, der unbemerkt in den Text eingegangen ist und jenen "anderen Schauplatz", das Unbewusste, ins Spiel bringt.
Veranstaltungsort: Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Eintritt: 8 DM, ermäßigt 4 DM
20.06.2001, 20.00 Uhr
Hofmannsthals Elektra galt als eine Hysterikerin par excellence - 'pfauchend, heulend und rasend' - so ganz nach dem Geschmack der morbid-erotisierten Vorstellungswelt des ausgeklungenen 19. Jahrhunderts. Zeitgenössische Kritiker verstanden sie - nicht selten im Kontext der Freudschen Psychoanalyse - als Tochter, deren 'Glut ungelöscht verkohlt', die mit dem Tod ihrer Mutter und Rivalin Klytaimnestra in einem Konversions-Brunstschrei kollabiert und in einem orgiastisch-ekstatischen Todestaumel dem Vater Agamemnon entgegentanzt. Von der Hartnäckigkeit des Ödipuskomplexes abgesehen, hat sich die Sicht auf Subjekt, Familie und psychische Entwicklung im Verlauf der letzten hundert Jahre jedoch kontinuierlich verfeinert. Entlang der Schnittstelle Inzest-Inzestphantasie-Hysterie wird eine entsprechend neue Lesart der 'Elektra' vorgestellt.
24.01.2001
Dieser Abend ist der Lust an der Serie gewidmet. Den Phänomenen von Wiederholung und Variation, dem Sog, von Band zu Band Zeit zu verschwenden. Gerade Frauen, so scheint es, wenden sich dem Kriminalroman zu, dem organisierten Verbrechen wird ein organisiertes Lesen vorangestellt. Längst haben sich Kollektive gebildet, die das Objekt des Begierde von Hand zu Hand wandern lassen. Dabei geht es nicht um den Besitz des Buches. Lesereihenfolgen müssen ausgeklügelt werden, und das Buch wird schonungslos durch Jackentaschen und Badewannen gezerrt.
Anhand der Krimiserie von Henning Mankell, Elisabeth George, Donna Leon, Patricia Cornwell, Faye Kellermann, Andrea Camilleri und Alexandra Marinina werden wir fragen, woran sich die wiederholte Lust am ritualisierten Gesetzesbruch knüpft.
13.12.2000
Birgit Althans zeigt bei ihrer Lektüre von Amanda Cross, Elisabeth George und Deborah Crombie, wie zeitgenössische Krimi-Autorinnen den Plot von Dorothy Sayers' "Gaudy Night"weitererzählen. Auch bei ihnen sind die (klösterlichen) "Paradiese"der Universitäten von Oxbridge, wo "Ströme des Wissens fließen", der ideale Ort. Hier inszenieren sie das Ringen von Frauen um das richtige Leben "als mörderischen Konflikt". Amanda Cross'redselige New Yorker Literaturprofessorin Kate Fansler spürt neben zerstörerischem Begehren goldene Kindheitssommer in Oxford auf; Elisabeth Georges Inspektor Lynley wird im Novembernebel mit den mörderischen Konsequenzen falscher Lebensentwürfe konfrontiert, und bei Deborah Crombie führen die Mordermittlungen wieder zu den "gaudy nights"der Dichter und Denker Anfang des Jahrhunderts zurück.
22.11.2000
In einem Frauencollege in Oxford ist der Teufel los, Studentinnen und Lehrkörper werden von unflätigen anonymen Briefen und immer ernster und bedrohlicher werdenden dummen Streichen belästigt. Um einen Skandal zu vermeiden, wird die ehemalige Studentin und inzwischen berühmte Kriminalautorin Harriet Vane gerufen, um verdeckte Ermittlungen anzustellen. Die Störungen in dieser akademischen weiblichen Idylle konfrontieren sie mit ihrem eigenen inneren Konflikt, der Anziehung und Abstoßung durch das Begehren eines Mannes.
Ein Roman um Liebe und Frauenemanzipation aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts.
22.03.2000
Kafkas Literatur wie Benjamins Schriften sind von 'kleinen Figuren' bevölkert. Hierzu gehören Odradek oder Josefine die Sängerin, hierzu gehört das bucklichte Männlein wie sein Bruder, der Zwerg. Wie sind diese kleinen Figuren oder Figuren des Kleinen zu lesen? Die Frage gewinnt an Kontur, wenn man bedenkt, dass nicht nur die Literatur, die Kunst, die Musik und die Philosophie der Moderne, sondern auch die Technik unverkennbar durch einen Zug ins Kleine ausgezeichnet ist. Diesem Zug ins Kleine als Signatur der Moderne spürt der Vortrag nach.
16.02.2000
Einer der ergreifendsten Romane über die Extreme des Begehrens, die ich je gelesen habe. Wäre dieses Buch ein moralphilosophischer Traktat, was es entschieden nicht ist, könnte es "Von der Lasterhaftigkeit des reinen Herzens" heißen. In ihm ist die Dekonstruktion aller Moralphilosophie enthalten, sei es die einer Moral der Vernunft (wie die Kants) oder einer Moral des Genusses (wie die de Sades), vorgeführt an den Personen der Handlung, die alle ihr Geheimnis preisgeben und es dennoch auf besondere Weise bewahren.
19.01.2000
"Die Liebe und das Abendland", dieser Titel des Buches von Denis de Rougement, das zuerst 1939 in Paris erschienen ist, ist Programm. Der Autor will darin zeigen, dass die Liebe, wie nur unsere Kultur sie kennt, eine unglückliche, aber berauschende Leidenschaft ist, die in einem prinzipiellen Gegensatz zur Ehe steht, welche wir aber trotzdem ebenso wollen. Den Ursprung dieser paradoxen Liebe sieht er im mittelalterlichen Tristanmythos, der den Ehebruch als die erfüllende Liebe feiert, untersucht ihre Weiterwirkung in der Literatur vom Mittelalter bis zur Romantik und diskutiert schließlich die Krise der Ehe im 20. Jahrhundert. – Thesen, über die sich wohl streiten läßt!