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Arbeitsgruppen und Seminare 2020

Lust an der Grenze.
Phantastische Konstruktionen der Einmauerung und des Ausgeschlossenseins

Ein öffentliches Seminar der Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
Leitung: Claus-Dieter Rath
 

Liebe Teilnehmer und Interessenten,
die nächste Sitzung dieses Seminars kann erst am Wochenende 12./13. September stattfinden.
Die Pandemie-Krise ist als massive Grenze eine Arbeitsbedingung dieses Seminars selbst geworden. Der Grenzverlauf wird derzeit vom Jenseits des Lustprinzips bestimmt.

Ich lade Sie ein, mir in der Zwischenzeit Ihre aktuellen Beobachtungen, Überlegungen, Lektüren zu „Lust an der Grenze“, zu Einmauerung und Ausgeschlossensein per mail zuzusenden (meine Skizze vom Januar 2020 ist hier ganz unten nochmals wiedergegeben). Ich kann diese an die eingeschriebenen Teilnehmer weiterleiten und dafür sorgen, dass sie in die weitere Arbeit des Seminars einfließen.
Bis zum nächsten Mal
Claus-D. Rath

 

Samstag 12. September (17.15h - ca 19.30h):

A - Claus-Dieter Rath: „Ekelhaft!“ Gusto und disgusto.
Grenzen des Geschmacks und Geschmack an Grenzen

Zur Einführung:
„Die Unklarheit liegt hauptsächlich in der Veränderung, durch welche aus der inneren Bedürfnissensation die Ekelsensation werden soll“, schreibt Sigmund Freud 1897 in einem Brief an Wilhelm Fließ (Hervorh. CDR). Er habe aber „die Quelle der normalen Sexualverdrängung (Moral, Scham etc.)“ gefunden, die eine Affektverkehrung von Lust in Ekel bewerkstelligt.
Die Libido entstehe nicht nur durch eine aktuelle Erregung der Genitalien, sondern auch „von den Vorstellungen, also Erinnerungsspuren aus […].

([…] Hat man ein Kind an den Genitalien irritiert, so entsteht Jahre später durch Nachträglichkeit von der Erinnerung daran eine weit stärkere Sexualentbindung als damals, weil der ausschlaggebende Apparat und der Sekretionsbetrag inzwischen gewachsen sind.)“

Diese „nicht-neurotische Nachträglichkeit“ bringe normalerweise den Zwang hervor. Betrifft diese Erinnerung nicht eine frühes “Erlebnis an den Genitalien“, sondern „die Erregungen der aufgelassenen [aufgegebenen, stillgelegten; CDR] Sexualzonen“, folge daraus hingegen

„nicht Entbindung von Libido, sondern von einer Unlust, einer Binnensensation, die analog ist dem Ekel im Objektfalle. / Grob gesagt, die Erinnerung stinkt aktuell, wie in der Gegenwart das Objekt stinkt, und wie wir das Sinnesorgan (Kopf und Nase) im Ekel abwenden, so wendet sich Vorbewußtes und der Bewußtseinssinn von der Erinnerung ab. Dies ist die Verdrängung.“

Sie betrifft nicht mehr verwertbare Reize derjenigen Sexualzonen, die infolge einer „organischen Verdrängung“ aufgegeben worden sind. Freud skizziert hier eine Vermutung, die er im Laufe von drei Jahrzehnten (besonders in der Studie zum Rattenmann und in Das Unbehagen in der Kultur) ausformulieren wird. Sie setzt bei der „veränderte[n] Rolle der Geruchssensationen“ an:

„aufrechter Gang, Nase vom Boden abgehoben, damit eine Anzahl von früher interessanten Sensationen, die an der Erde haften, widerlich geworden – durch einen mir noch unbekannten Vorgang.) (Er trägt die Nase hoch = Er hält sich für etwas besonders Edles.) Die Zonen nun, welche beim normalen und reifen Menschen sexuelle Entbindung nicht mehr produzieren, müssen Afterregion und Mund-Rachengegend sein. Das ist zweifach gemeint, erstens, daß ihr Anblick und ihre Vorstellung nicht mehr erregend wirkt, zweitens, daß die von ihnen ausgehenden Binnensensationen keinen Beitrag zur Libido liefern wie die von den eigentlichen Sexualorganen.“

„Auf Kosten untergegangener (virtueller) Sexualität“ werde Angst produziert, die – psychisch gebunden – zu einer „Verwerfung werden kann, also die Affektgrundlage für eine Menge von intellektuellen Vorgängen der Entwicklung, wie Moral, Scham u. dgl.“

(Sigmund Freud: Briefe an Wilhelm Fließ 1887-1904 (S. 301-305). Frankfurt a. M.: S. Fischer. Brief v. 14.11.1897; die Anmerkungen der Herausgeber habe ich hier weggelassen.)

Zur Lektüre empfohlen:
- Bovenschen, Silvia (2000): Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp
- Corbin, Alain (1984): Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs (übers. G. Osterwald). Berlin Wagenbach.
- Freud, Sigmund (1905): Bruchstück einer Hysterie-Analyse (1905). GW 5, StA 6 (=der Fall Dora)
- Freud, Sigmund (1925h): Die Verneinung. In: GW 14, S. 11-15; StA 3, S. 373-377
- Menninghaus, Winfried (1999): Ekel. Theorie und Geschichte einer starken Empfindung. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
- Perniola, Mario (2003 [1998]): Ekel. Die neuen ästhetischen Tendenzen [Disgusti. Le nuove tendenze estetiche; ed. Costa & Nolan]. Übers. N. Finsinger. Wien: Turia u. Kant. Bes. Kap. 1: “Die Abenteuer des Ekels zwischen Ästhetik und Politik“ (S. 9-24).
- Rath, Claus-D. (2009): Der besorgte Esser. Zur Psychoanalyse der Esskultur. In D. Dell’Agli (Hrsg.), Essen als ob nicht. Gastrosophische Modelle. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 201-262.

B - Susanne Hübner: Kindswohl und Wollust: Der Babykörper als phantasmatischer Schauplatz zwischen Einfühlung und Einverleibung. Ein ikonografischer Streifzug mit psychoanalytischen Fragestellungen.

Zur Lektüre empfohlen:
- Fangerau, Heiner/Hornuff, Daniel (Hg.) (2020): Visualisierung des Ungeborenen, Interdisziplinäre Perspektiven. Wilhelm Fink Verlag.
- Laurent, Éric (2019): Die Kehrseite der Biopolitik, Eine Schrift für das Genießen. Hrsg. Neues Lacan’sches Feld. Turia + Kant, Wien.
- Meyer, Guido (2004): Geburt, Angst, Tod und das Begehren nach dem Mutterleib, Geschichte der Urthemen in der Psychoanalyse, Wissen & Praxis, Bd. 129. Brandes & Apsel, Frankfurt a. M.

 

Die Teilnehmer dieses Seminars erkunden die Funktion von Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen, wie sie sich in der psychoanalytischen und politischen Erfahrung darstellen.
Die Frage dabei lautet: Wenn heute allenthalben Grenz-Spektakel inszeniert werden, vermag die Psychoanalyse das darin wirkende Begehren und Aufbegehren zu erhellen und Zusammenhänge etwa mit Problematiken des Körper-Ichs und der Besetzung erogener Randzonen zu erkennen? Wie funktioniert psychisch das Abgrenzen, Ausgrenzen und Eingrenzen, Isolieren, Eindämmen in Neurose, Psychose, Perversion? Und wie das Umschlagen von Lust/Unlust und Schmerz? Von Bindung und Entbindung? Was bewirken die unterschiedlichen Formen der Verwerfung? Wie kann – "Lust an der Grenze" – plaisir die überbordende jouissance eindämmen?

Gelingt es uns, Beziehungen darzustellen zwischen der psychischen Organisation und
- dem propagandistischen Schreckensbild offener Grenzen, in deren Folge die einheimische Bevölkerung und ihre Kultur in einer Migrantenflut umkommen sollen,
- subjektiven und kollektiven Identifizierungszwängen, den Politiken der Andersartigkeit, dem Beschwören einer besonderen Gruppen-Identität und einer diffusen Sehnsucht nach Souveränität,
- Globalisierungsangst, Entgrenzungssehnsucht und die Wirksamkeit von Befreiungsversprechen, die zur Einschließung in Kommunikations- und Zeichensysteme verführen,
- der Faszination am Niederreißen von Grenzen oder (kalkulierten, provokativen, kopflosen) Grenzüberschreitungen,
- der Koexistenz von Gefühlsroheit und höchster Sensibilität im Narzissmus der kleinen Differenzen,
- der Aufhebung von Grenzkontrollen oder deren Wiedereinführung (auch bezüglich sprachlicher und sittlicher Korrektheit oder ästhetischer und ökologischer Richtwerte und Normen)?
Wie werden diese Prozesse in kollektiven und individuellen Mythen transportiert? Welche Rolle spielen dabei Sprache, Topologie (mit ihren Schranken und Knotungen) und Sexualität?
Studieren wir auch die Grenze als Verbindende, also den Grenzverkehr zwischen den "Reiche[n], Gebiete[n], Provinzen, in die wir den Seelenapparat der Person zerlegen" (Freud: Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit, GW XV, S. 79).

"Normalerweise ist uns nichts gesicherter als das Gefühl unseres Selbst, unseres eigenen Ichs. Dies Ich erscheint uns selbständig, einheitlich, gegen alles andere gut abgesetzt. Dass dieser Anschein ein Trug ist, dass das Ich sich vielmehr nach innen ohne scharfe Grenze in ein unbewusst seelisches Wesen fortsetzt, das wir als Es bezeichnen, dem es gleichsam als Fassade dient, das hat uns erst die psychoanalytische Forschung gelehrt, die uns noch viele Auskünfte über das Verhältnis des Ichs zum Es schuldet. [...]
Die Pathologie lehrt uns eine große Anzahl von Zuständen kennen, in denen die Abgrenzung des Ichs gegen die Außenwelt unsicher wird, oder die Grenzen wirklich unrichtig gezogen werden; Fälle, in denen uns Teile des eigenen Körpers, ja Stücke des eigenen Seelenlebens, Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle wie fremd und dem Ich nicht zugehörig erscheinen, andere, in denen man der Außenwelt zuschiebt, was offenbar im Ich entstanden ist und von ihm anerkannt werden sollte. Also ist auch das Ichgefühl Störungen unterworfen und die Ichgrenzen sind nicht beständig."
Freud (1929): Das Unbehagen in der Kultur, GW XIV, S. 423f.

 

Die weiteren Samstagstermine (immer 17-19h) sind voraussichtlich
10. Oktober 
7. November 
5. Dezember 

Ort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
 
Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin (Hinterhaus, Erdgeschoss). (www.psybi-berlin.de)
U2 Ernst-Reuter-Platz, S Savignyplatz, S, U2, U9 Zoologischer Garten
 
Teilnahmegebühren: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).
 

Kontakt: Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, RathCD@aol.com

 


  

Psychoanalyse und Musik

Arbeitsgruppe der Freud-Lacan-Gesellschaft
 

Es gibt nur wenige Textstellen, an denen sich Freud auf Musik bezieht. Die Journalistin Caroline Fetscher hat ihn in ihrem im Tagesspiegel erschienen Artikel Die Musik der Sprache, 22.05.2016 wie folgt zitiert:

"Eine rationalistische oder vielleicht analytische Anlage sträubt sich in mir dagegen, dass ich ergriffen sein und dabei nicht wissen solle, warum ich es bin und was mich ergreift." Freud:1914GW s.172

Andere Autoren, wie Sebastian Leikert, haben darauf hingewiesen, dass die Musik in der psychoanalytischen Literatur eher selten behandelt wird. Die Arbeitsgruppe soll sich der Frage widmen, warum das so ist.

Was ist es, was den Zugang zur Musik erschwert? Ist es die mangelnde musikalische Vorkenntnis, die oft als Grund genannt wird? Ich denke, es gibt eher einen anderen Grund. Die beiden Grundelemente der Musik sind der Rhythmus und der Klang. Beide Elemente gehen zurück auf vorgeburtliche Sinneseindrücke. Der erste Rhythmus, den jeder Mensch hört, ist der Herzschlag der Mutter. Die ersten Klänge sind eine Mischung aus den inneren Geräuschen aus dem Körper der Mutter und Geräuschen aus der Umgebung. Während sich der Rhythmus (meist) in einer symbolischen Schreibweise darstellen lässt, ist dies beim Klang bedeutend schwieriger. Die gleichen Noten klingen nicht immer gleich, die Akkorde G und D können in einem Stück von John Lennon hunderte Male mit Freude gehört werden, während sie in einem anderen Popstück schon nach wenigen Malen hören zum Verdruss führen. Im Klang findet etwas statt, dass sich der Symbolisierung entzieht, das gar nicht symbolisierbar ist. Er gehört damit (auch) in die Sphäre des Realen. Doch auch im Rhythmus finden sich Spuren des Realen. Am deutlichsten zeigt sich das im Pausenzeichen, das dem Gedankenstrich gleicht. Das, was in der Pause passiert, das passiert woanders (wobei das Passieren dem Wortsinn nach ein Vorüberziehen lassen ist). Die Pause kann gezählt werden, muss aber nicht. Oder sie wird zum Thema der Musik selbst, wie in John Cages Stück Silence. Hier wird die Pause zum reinen Klang. Eine Annäherung an das Thema ist also notwendig auch eine Annäherung an eine Theorie des Realen, die möglicherweise neue und andere Aufschlüsse zulässt.

Wir werden zur Einführung den Text "Prägungen von Dauer" von Burnt Friedman lesen, erschienen in dem Sammelband Jaki Liebezeit, the Life, Theory and Practice of a Master Drummer, 2020, London. Der Text wird den Teilnehmern der Gruppe zur Verfügung gestellt.

 

Termine: Die Gruppe wird einmal im Monat tagen, jeweils Freitags um 19.00 Uhr.

Wer möchte kann sich auf zoom dazuschalten.

Ort: Architekturbüro Liebscher-Tauber und Tauber, Anklamer Straße 12 in 10115 Berlin

Um Voranmeldung wird gebeten.

Kontakt: Cornelius Tauber tauber-architekten@snafu.de

 

Literaturverzeichnis (die Liste wird nach Abstimmung in der Gruppe ergänzt)
Jaki Liebezeit, the Life, Theory and Practice of a Master Drummer, Ed. Jono Podmore, 2020, London
Von der Musik zur Sprache und wieder zurück, Jahrbuch für Psychoanalyse und Musik -Band1, Sebastian Leikert und Antje Niebuhr (Hg) 2017 und weitere Veröffentlichung der Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik
Klang als Geschichtsmedium, Perspektiven für eine auditive Geschichtsschreibung, Bielefeld 2019, Anna Langenbruch (Hg.)
Dissonanzen. Musik in der verwalteten Welt, Theodor W. Adorno, Frankfurt 1956 und weitere Schriften 1000 Plateaus, Gilles Deleuze / Félix Guattari, Paris 1980 und weitere Schriften

 


 

Lacan, Seminar II (1954-1955):
Das Ich in der Theorie Freuds und in der Technik der Psychoanalyse
„Le moi dans la théorie de Freud et dans la technique de la psychanalyse“

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin

Leitung: Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Termine:
In der Regel wöchentlich montags von 18:00 bis 19:30Uhr (mit Anmeldung)
Erster Termin: 7. September 2020

Lektüregruppe in französischer und deutscher Sprache.
Textgrundlage ist das genannte Seminar II ( dtsch.u.frz.), sowie Texte von Sigmund Freud, auf die sich Lacan in diesem Seminar bezieht.
Zitat:
„Guten Tag, meine guten Freunde, so trifft man sich wieder.
Die Natur des Ich zu definieren, führt sehr weit. Nun gut, von diesem sehr weit werden wir ausgehen, um zum Zentrum zurückzukehren – was uns zum sehr weit zurückführen wird.“ ( Anfang des Sem. Lacan_II_ QUADRIGA S. 9)
„Bonjour, mes bons amis, alors on se retrouve.
Définir la nature du moi entrâine très loin. Eh bien, c’est de ce très loin que nous allons partir, pour revenir vers le centre – ce qui nous ramène au très loin.“ ( idem. Seuil p.11)
 
Unkostenbeitrag 
(FLG-Mittglieder und Studenten bezahlen keine Unkosten)
25,-€ überweisen auf das Konto der Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin.
Commerzbank, Berlin. IBAN: DE67100400000572712800 BIC: COBADEFFXXX
Vermerk: Lacan_Seminar_II_(September bis Dezember 2020)
Oder für eine Sitzung 5€ auf das Konto der Psychoanalytische Bibliothek Berlin. 
Berliner Volksbank. IBAN: DE52100900002326311009 BIC: DEVODEBB
Vermerk: Lacan_Seminar_II_2020

 


 

Atelier_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin
Leitung: Georgette Schosseler-Prum
Termine: Dienstags, zwischen 14:00 – 16:00 Uhr (mit Anmeldung)
Information sowie Anmeldung: georgette.schosseler@gmail.com
oder Tel: 0049 162 1008899

Die Zeichnung: ein potentiell kreativer Raum und die Psychoanalyse. Eine etwas andere Möglichkeit, über etwas zu sprechen, das drückt.
Alles zeichnen, was so einfällt oder anblickt. Als Beispiel die „écriture automatique“, das Automatische Schreiben, warum nicht automatisches Zeichnen, Kritzeln, Striche, Formen, Lücken. Psychoanalytisch wird das Sprechen, das von der Zeichnung ausgeht, so wie das Erzählen eines Traumes gehört. Ja, derjenige, der zeichnet, probiert zugleich auch zu deuten.
Die Zeichnung wird zur Ur-Sache des Sprechens erhoben. Vielleicht auch das nicht Gesprochene zur Ur-Sache des Zeichnens. „L’objet (…) élevé à la dignité de la Chose“ (Jacques Lacan, L’étique de la psychanalyse. Seuil, p.134)
Für Jugendliche und Erwachsene (auch Psychoanalytiker).

 


 

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