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6.12.2019 - 8.12.2019
Zwangsvorstellungen und Vorstellungszwänge
Kongress der Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Ich bin so frei

Freitag 6. - Sonntag 8. Dezember 2019

Ein Kongress der Freud-Lacan-Gesellschaft

Sie können sich das Programm zum FLG Kongress 2019 im PDF-Format zum Ausdrucken herunterladen.
Alternativ können Sie die angezeigte Seite über den untenstehenden Button ausdrucken. Andernfalls nutzen Sie bitte die Druckfunktion Ihres Browsers.
Die Anmeldung zum Kongress können Sie online am Ende dieser Seite vornehmen.

 

„Man kann sagen, der an Zwang und Verboten Leidende benimmt sich so, als stehe er unter der Herrschaft eines Schuldbewußtseins, von dem er allerdings nichts weiß, eines unbewußten Schuldbewußtseins also, wie man es ausdrücken muß mit Hinwegsetzung über das Sträuben der hier zusammentreffenden Worte. Dies Schuldbewußtsein hat seine Quelle in gewissen frühzeitigen Seelenvorgängen, findet aber eine beständige Auffrischung in der bei jedem rezenten Anlaß erneuerten Versuchung und läßt anderseits eine immer lauernde Erwartungsangst, Unheilserwartung, entstehen, die durch den Begriff der Bestrafung an die innere Wahrnehmung der Versuchung geknüpft ist.“

(Freud: Zwangshandlungen und Religionsübungen, G.W. VII, S. 135)

Wir wollen versuchen, aus Sicht der Psychoanalyse aktuell drängende Fragen anzugehen, indem wir uns - gemäß Freud - mit dem Sträuben zusammentreffender Worte und Vorstellungen auseinandersetzen, um Ambivalenzen des Zwangs, die sich jeder vorschnellen Beantwortung oder gar Abhilfe entziehen, zur Sprache kommen zu lassen. Wir möchten die Teilnehmer der Tagung zur Debatte auffordern. Das Thema des Auftaktvortrages von Dagmar Herzog lautet: „ Instrumentalisierung und Verdrängung: Die #metoo-Bewegung und ihre Kritiker*innen.“ Wir denken, es gibt keinen geeigneteren Titel, um die Tagung zu eröffnen.

 

Freitag, den 6. Dezember 2019, 19:30h

19.00 Uhr
Anmeldung
19.30 Uhr
Eröffnung durch Bernhard Schwaiger,Vorstand der FLG
Eröffnungsvortrag von Dagmar Herzog (Historikerin, New York): Instrumentalisierung und Verdrängung: Die #metoo-Bewegung und ihre Kritiker*innen.

Von Dagmar Herzog sind u.a. erschienen:
Lust und Verwundbarkeit: Zur Zeitgeschichte der Sexualität in Europa und den USA 2018;
Die Politisierung der Lust: Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, 2005.
Moderation: Claus-Dieter Rath
Anschließend laden wir zu einem kleinen Umtrunk!

Samstag, 7.12.2019

10.00 - 12.00 Uhr
Martine Gardeux: Haltestelle Zwang
Sara Sutton: Gehorsamszwang und Körperverwirrung
Moderation: Tina Buhmann
12.00 - 13.30 Uhr Mittagspause
13.30 - 15.30 Uhr
Andreas Ilg: Urszene und Wiederholungszwang
Karl-Josef Pazzini: Zwangsläufige Übertragung
Moderation: Georgette Schosseler-Prum
15.30 - 16.30 Uhr Kaffeepause
16.30 - 18.30 Uhr
Katrin Becker: Wissenszwänge als Maskerade der Scham
Cornelius Tauber: David Bowie in Berlin - Psychoanalyse durch Selbstportraits?
Moderation: Ilsabe Witte
19.30 Uhr gemeinsames Abendessen im Restaurant Filmbühne am Steinplatz

Sonntag, 8.12.2019

11.00 - 14.00 Uhr
Stephanie von Hayek: Träume unter Zwang
Claus-D. Rath: Was verfolgen wir heute? Freie Assoziation und Assoziationszwang
Bernhard Schwaiger: Diagnosezwang und Struktur
Moderation: Karl-Josef Pazzini
Abschlussdiskussion und Verabschiedung durch Bernhard Schwaiger
Ende gegen 14.30 Uhr

„Ich bin so frei“

ein Kongress der Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin, Berlin 2019

(Titelbild: "The Art Show", Nancy and Edward Kienholz, 1977)

Ort

Universität der Künste
Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
S-Bahn: Bhf. Zoo oder Savignyplatz (Fußweg jeweils ca. 8 Minuten), U-Bahn: Ernst-Reuter-Platz oder Bhf. Zoo

Fortbildungspunkte

Die Teilnahme wird mit maximal 12 Fortbildungspunkten (für alle drei Tage) von der Psychotherapeutenkammer Berlin zertifiziert.

Teilnehmerbeitrag

Teilnehmerbeitrag bei Bezahlung bis 15. Oktober 2019 110 €, danach 130 €.
Die Gebühr beinhaltet den Empfang am Freitagabend sowie das Abendessen am Samstagabend in der Filmbühne. Studenten und Arbeitslose (mit Bescheinigung): 50 € (Büfett nicht enthalten).

Kontoverbindung

Commerzbank Berlin
Kontoinhaberin: Freud-Lacan-Gesellschaft
Verwendungszweck »FLG Kongress«
IBAN DE67 1004 0000 0572 7128 00
BIC COBADEFFXXX

Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist auf 90 Personen beschränkt. Anmeldungen möglichst bald erwünscht
per Mail an: kongress@freud-lacan-berlin.de
oder online mit dem nachfolgenden Formular.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie am Abendessen teilnehmen möchten sowie das Datum Ihrer Überweisung

Hiermit melde ich mich an zum Kongress >lch bin so frei<:
Name
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PLZ, Ort
Telefon
Telefax
E-Mail
Teilnahmegebühr € 130
€ 50 (ermäßigt, nur mit Bescheinigung)
überwiesen am
Ich wünsche die Ausstellung einer Bescheinigung für Fortbildungspunkte Ja
Nein
Teilnahme am Abendessen Ja
Nein

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