“Le Trait du Cas” / “Das Eigene des Falles” & das klinische Seminar

Programm

Aktuelle / Bevorstehende

Samstag, 13. Dezember 2025

Erster Teil (14:30-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Ein Kollege aus unserer Gruppe wird von einer Situation aus seiner Praxis berichten, die ihm Fragen aufwirft und Schwierigkeiten bereitet. Selbstverständlich ist damit auch eine Kollegin gemeint. Die Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.
Wir haben mit unseren französischen Kolleginnen und Kollegen über die Notwendigkeit gesprochen, bei Treffen, bei denen eine Situation aus der Praxis vorgestellt wird, kleinere und stabilere Gruppen einzurichten. Es ist wichtig, dass sich die Mitglieder dieser Gruppen für eine gewisse Zeit verpflichten, miteinander zu arbeiten, um das notwendige Vertrauen aufzubauen. Eines der Gruppenmitglieder wird für mehrere Monate die Funktion des „Lotsen“ übernehmen. Er oder sie wird dafür verantwortlich sein, wilde Interpretationen, unangebrachte Abschweifungen oder autoritäre Stellungnahmen, die beispielsweise auf unterstelltem Wissen basieren, zu verhindern.
Ab Januar wird es zwei Gruppen geben (zwei Seminare „Eigenes des Falles“): Eine Gruppe wird vor Ort, die andere online stattfinden.
Für das Treffen am 13. Dezember haben wir beschlossen, uns ein letztes Mal in der Form des vergangenen Jahres zu treffen, um uns die Zeit zu lassen, die Gruppen zu bilden.

Zweiter Teil (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Hier wird es möglich sein, auf die Erfahrungen aus den Seminaren Eigenes des Falles zurückzukommen – entweder direkt nach einem Treffen, wenn Fragen aufkommen, oder im Nachhinein mit einem eher theoretischen Ansatz.
Auf diese Weise werden wir den zweiten Moment erproben, der vom Dispositiv vorgesehen ist und Kartell genannt wird.
Parallel dazu lesen wir weiterhin Texte und legen unsere Überlegungen zu anderen klinischen Fragestellungen dar.

Martine Gardeux

Samstag, 24. Januar 2026

Samstag, 28. Februar 2026

Samstag, 21. März 2026

Samstag, 25. April 2026

Samstag, 16. Mai 2026

Samstag, 13. Juni 2026

Vorherige

Samstag, 15. November 2025

Bitte beachten Sie, dass dieses Treffen ausnahmsweise erst um 14:45 Uhr beginnt. 

Teil 1 (14:45-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Das letzte Seminar unserer Berliner Gruppe fand vor der Sommerpause statt.
Daher erscheint es mir sinnvoll, dass wir vor der Wiederaufnahme der Seminare über diese sprechen.
Was hat jeder von uns aus dieser Erfahrung und der Arbeit am 20. September mit den französischen Kolleg*innen mitgenommen und wie möchten wir weitermachen?
Außerdem werden wir von einer Videokonferenz mit denselben französischen Kolleg*innen berichten.

Teil 2 (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Bis jetzt haben wir uns in diesem klinischen Seminar mit der Untersuchung einiger Arbeitsverfahren wie der Lehranalyse und der Kontrolle befasst und sie teilweise mit dem Arbeitsverfahren des Eigenen des Falles verglichen.
Auch für diesen neuen Abschnitt des klinischen Seminars schlage ich vor, dass wir ihn gemeinsam besprechen und vorbereiten.

Martine Gardeux

Samstag, 11. Oktober 2025

Dieses Treffen findet in Paris statt

Anmeldung: d.fraufrerot@gmail.com oder martine.gardeux@web.de

Um die Zusammenarbeit mit unseren französischen und italienischen Kolleginnen und Kollegen zu fördern, wird das für den 11. Oktober in Berlin geplante Treffen abgesagt, da an diesem Tag in Paris eine Zusammenkunft stattfinden wird, zu der wir herzlich eingeladen sind:

  • Am Vormittag finden von 10:30 bis 12:00 Uhr die Seminare statt: Ein „französisch-deutsches Seminar“ und ein „französisch-italienisches Seminar“
  • Gemeinsames Mittagessen von 12:00 bis 13:30 Uhr.
  • Öffentliche Sitzung von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Für Übersetzungen wird gesorgt.

Das Programm und der Veranstaltungsort werden uns zugesandt und in den nächsten Tagen auf der Website veröffentlicht: letraitducas.fr/agenda

Das nächste Treffen des klinischen Seminars und Trait du Cas in Berlin wird am Sa.15.11.25 stattfinden.

Martine Gardeux

Samstag, 13. September 2025

Teil 1 (14:30-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Vorstellung einer klinischen Situation, die Fragen aufwirft, stört, Schwierigkeiten bereitet. Diese Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Teil 2 (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Wir werden das Treffen am 20. September mit unseren französischen Kollegen vorbereiten und dabei die folgenden Themen behandeln:
– die Funktion des “Lotsen”;
– die Wirkung der Verschiebung der Übertragungsfelder, die eine neue, verschobene Äußerung (énonciation) eröffnet.

Martine Gardeux

Samstag, 14. Juni 2025

Teil 1 (14:30-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Vorstellung einer klinischen Situation, die Fragen aufwirft, stört, Schwierigkeiten bereitet. Diese Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Teil 2 (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Dieses Treffen ist das letzte vor der Sommerpause. Ich schlage daher vor, dass wir uns über die Arbeit des vergangenen Semesters unterhalten und die Fortsetzung sowie den 20. September mit den französischen und italienischen Kollegen vorbereiten.

Martine Gardeux

Samstag, 24. Mai 2025

Erster Teil (14:30-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Vorstellung einer klinischen Situation, die Fragen aufwirft, stört, Schwierigkeiten bereitet. Diese Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Zweiter Teil (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Im zweiten Teil werden wir unsere Diskussion über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsverfahren fortsetzen, die seit Beginn der Psychoanalyse eingesetzt wurden, um Analytikern die Möglichkeit zu geben, über ihre Praxis zu sprechen. Am Samstag, dem 24.05. werden wir die Kontrollanalyse weiter besprechen und die Diskussion um die folgenden beiden Texte fortsetzen.:

  • Christian Hoffmann, Die Kontrollanalyse: eine ternäre Logik der Übermittlung, in Jahrbuch für klinische Psychoanalyse 8, 2008, edition Diskord, Tübingen, S. 236-256. Ursprünglicher Text: De l’analyse de contrôle. Le contrôle : une logique ternaire de la transmission. In: Safouan, M.,Julien Ph. u. Hoffmann Chr. (Hg., 1995): Malaise dans la psychanalyse, Paris (Arcanes, Erès), S. 73-98.
  • Marcel Ritter, Über die Kontrollanalyse. Ein Interview. Geführt von Marcel Ritter, Bettina Noddings, und Peter Müller. In Jahrbuch für klinische Psychoanalyse 8, 2008, edition Diskord, Tübingen, S. 258-280.

Eine Anmeldung ist erwünscht. Sie macht das zeitnahe Versenden von Informationen und Texten möglich.

Martine Gardeux

Samstag, 26. April 2025

Erster Teil (14:30-15:30 Uhr): Seminar “Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas”
Vorstellung einer klinischen Situation, die Fragen aufwirft, stört, Schwierigkeiten bereitet. Diese Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Zweiter Teil (15:30-16:30 Uhr): klinisches Seminar
Im zweiten Teil werden wir unsere Diskussion über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsverfahren fortsetzen, die seit Beginn der Psychoanalyse eingesetzt wurden, um Analytikern die Möglichkeit zu geben, über ihre Praxis zu sprechen. Am Samstag setzen wir anhand der Lektüre zweier Texte unsere Diskussion über die Besonderheiten der Kontrolle in der Praxis fort:

  • Christian Hoffmann, Die Kontrollanalyse: eine ternäre Logik der Übermittlung, in Jahrbuch für klinische Psychoanalyse 8, 2008, edition Diskord, Tübingen, S. 236-256. Ursprünglicher Text: De l’analyse de contrôle. Le contrôle : une logique ternaire de la transmission. In: Safouan, M.,Julien Ph. u. Hoffmann Chr. (Hg., 1995): Malaise dans la psychanalyse, Paris (Arcanes, Erès), S. 73-98.
  • Marcel Ritter, Über die Kontrollanalyse. Ein Interview. Geführt von Marcel Ritter, Bettina Noddings, und Peter Müller. In Jahrbuch für klinische Psychoanalyse 8, 2008, edition Diskord, Tübingen, S. 258-280.

Eine Anmeldung ist erwünscht. Sie macht das zeitnahe Versenden von Informationen und Texten möglich.

Martine Gardeux

Samstag, 15. März 2025

Teil 1: 14:30-15:30 Uhr, nur vor Ort:
Vorstellung einer klinischen Situation, die Fragen aufwirft, stört, Schwierigkeiten bereitet. Diese Präsentation erfolgt unvorbereitet, durch freie Assoziation und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Teil 2: 15:30-16:30 Uhr, hybrid (vor Ort und via Zoom):
Im zweiten Teil werden wir unsere Diskussion über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsverfahren fortsetzen, die seit Beginn der Psychoanalyse eingesetzt wurden, um Analytikern die Möglichkeit zu geben, über ihre Praxis zu sprechen. An diesem Samstag diskutieren wir die Besonderheiten der Kontrolle in der Praxis.

Samstag, 15. Februar 2025

Teil 1: 14:30-15:30 Uhr, nur vor Ort:
Bei unserem ersten Treffen im Januar erinnerten wir uns an die Grundlagen des Arbeitsverfahrens „Das Eigene des Falles“ und beschlossen, bei diesem neuen Treffen ein erstes Seminar durchzuführen. Einer der Teilnehmenden wird eine Situation aus seiner Praxis vorstellen, die eine Frage oder ein Problem aufwirft. Dies sollte spontan, d.h. ohne Vorbereitung geschehen.

Teil 2: 15:30-16:30 Uhr, hybrid (vor Ort und via Zoom):
Im zweiten Teil werden wir unsere Diskussion über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsverfahren fortsetzen. Angrid Lungfield wird über die Lehranalyse (analyse didactique) sprechen.

Samstag, 11. Januar 2025

Liebe Teilnehmende und Interessierte,

wir kommen heute wieder das erste Mal zusammen seit dem Treffen im Oktober letzten Jahres. Für viele wird es so sein, dass das Thema “Trait du Cas” immer noch nicht genau zu erfassen ist, worum es eigentlich geht. Lässt die Übersetzung, das “Eigene des Falles” nicht zu wünschen übrig? Lenkt der Begriff “Fall” nicht zu sehr auf die klinischen Fälle, wie wir sie aus unseren Falldarstellungen kennen?

Was ist für Sie nach dieser Begegnung (diesen Begegnungen) mit dem Team vom Trait du Cas das Einzigartige an diesem Arbeitsverfahren? Was unterscheidet es von der Falldarstellung, der Kontrolle, der Supervision oder anderen Verfahren? So viele Fragen, die wir an diesem Samstag besprechen werden. Auch wenn Sie nicht bei den früheren Treffen waren, ist Ihre Erfahrung mit den verschiedenen Arbeitsverfahren zu der Praxis willkommen.

Was ich mitgenommen habe ist, dass der Analytiker, der im Laufe der Trait du Cas Seminare eine Frage, ein Problem darlegt, wie ein Analysant arbeiten soll, eher Assoziationen als vorgefasste Ideen oder Wissen ausdrückt. Das scheint vielleicht selbstverständlich, ist aber nicht leicht. Es geht darum, etwas vom Begehren des Analytikers zu erfassen; dass etwas von der Übertragung auftaucht, das einen Zug zwischen dem Analytiker und dem Analysanden bildet.

Herzliche Grüße,
Martine Gardeux

Organisation

Martine Gardeux, Bernhard Schwaiger

Hybridveranstaltung

Psychoanalytische Bibliothek (Geisbergstraße 29, 10777 Berlin) und online via Zoom

Unkostenbeitrag

10€ pro beide Teile der Sitzung (5€ ermäßigt)

Bitte überweisen Sie den Unkostenbeitrag auf das Konto der FLG:
IBAN: DE67 1004 0000 0572 7128 00
BIC: COBADEFFXXX (Commerzbank Berlin)

Barzahlung vor Ort ist auch möglich

Anmeldung

Bitte melden Sie sich hier zum nächsten angekündigten Seminartermin an.

Anmeldeschluss: 22 Uhr am Vortag.

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