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Selbstdarstellung Freud-Lacan-Gesellschaft / Psychoanalytische Assoziation Berlin e.V.

Die Freud-Lacan-Gesellschaft ist ein Zusammenschluss von Psychoanalytikern und an der Psychoanalyse Interessierten in Berlin, die auf unterschiedlichen Gebieten an und mit der Psychoanalyse arbeiten: als Psychoanalytiker in eigener Praxis und/oder in unterschiedlichen Institutionen, als Kultur- und Geisteswissenschaftler, Übersetzer, Pädagogen u. a. m.. Das verbindende Moment ist der Bezug auf die Texte Sigmund Freuds und Jacques Lacans. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1997 gegründet.

Die Mitglieder der FLG arbeiten in verschiedener Form miteinander. Neben internen Arbeitsgruppen werden öffentliche Seminare und Vorträge veranstaltet. Im Rhythmus von zwei Jahren werden größere Tagungen oder Kongresse ausgerichtet. Die FLG gibt den Berliner Brief heraus, in dem Texte aus dem Arbeitszusammenhang der FLG und nahe stehender psychoanalytischer Assoziationen publiziert werden. Zu den Kongressen werden jeweils Sonderhefte als Reader zusammengestellt. Sowohl die regulären Ausgaben wie die Sonderhefte des Berliner Briefs können bei der Redaktion bestellt werden. [Bestellformular]

Die FLG unterhält regelmäßige Kontakte zu anderen psychoanalytischer Gruppen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, die auf dem Feld einer von Freud und Lacan ausgehenden Psychoanalyse arbeiten. Das Kennzeichnende der Arbeit dieser Gruppen ist der Anspruch, die Werke von Freud und Lacan nicht nur zu vermitteln, sondern sie auch in Bezug auf die eigene Tätigkeit, sei sie nun theoretisch oder praktisch angelegt, immer wieder neu zu befragen. Dabei orientieren sie sich an dem Beispiel der Psychoanalytischen Hochschule, wie sie Freud in Die Frage der Laienanalyse 1926 entworfen hat. Die Psychoanalyse stellt aus dieser Sicht keine begrenzte Fachdisziplin dar, sondern sie bezieht sich in ihrer Vermittlung notwendig auf die verschiedensten Gebiete: von der Psychoanalyse als Redekur, die das Kernstück der Lehre ausmachen soll, über den Bereich der Naturwissenschaften, z.B. die Biologie, bis in die Bereiche der „Kulturgeschichte, Mythologie, Religionspsychologie und Literaturwissenschaft“. „Ohne eine gute Orientierung auf diesen Gebieten“, schreibt Freud, “steht der Analytiker einem großen Teil seines Materials verständnislos gegenüber“.

Die FLG hat Verbindungen zu

  • der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse (AFP, www.freudlacan.de).
    Die AFP ist ein überregionaler Zusammenschluss lacanianischer Psychoanalytiker deutscher Sprache mit Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus Luxemburg, Frankreich, Spanien und Israel.
  • dem Psychoanalytischen Kolleg (www.psychoanalytischeskolleg.de),
    gleichfalls ein überregionaler Zusammenschluss, der dazu dient, denjenigen „Wege zum Analysieren“ zu eröffnen, die an der Theorie und Praxis der lacanianischen Psychoanalyse interessiert sind.
  • Der Fondation Européenne pour la Psychanalyse (www.litura.org)
    Die FEP ist ein überregionaler Zusammenschluss lacanianischer Psychoanalytiker mit Mitgliedern überwiegend aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Darüber hinaus gibt es Verbindungen zu regionalen und internationalen Gruppen im deutschen Sprachraum wie

sowie zu Arbeitsgruppen in Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Köln und an anderen Orten. Außerdem besteht eine Zusammenarbeit mit der Villa Oppenheim. Galerie für Gegenwartskunst in der Schlossstraße, Charlottenburg (www.villaoppenheim.de).